Wenn es zu Ende geht.

Manchmal sterben unsere Tiere friedlich, "einfach so". Aber viele habe es schwer auf den letzten Metern. Manche sehr schwer. Bei diesen stellt sich irgendwann die Frage, was Liebe bedeutet: Pflegen oder Gehenlassen? Wir haben für unsere Tiere Verantwortung übernommen. In guten wie in schlechten Zeiten. Das beinhaltet: Man kann sich auch aus Liebe trennen.

Aus auch persönlicher Erfahrung mit den eigenen Tieren sagen wir Ihnen: Meistens zermürbt man sich eine Zeit mit Zweifeln, doch plötzlich weiß man - es ist jetzt soweit. Dann ist das so, in aller Trauer, aber zugleich in aller Klarheit.

Was uns Tierärzte betrifft, können wir nicht garantieren, den richtigen Zeitpunkt zu treffen; wir sind nur Menschen. Doch wir versprechen Ihnen: Wenn wir das Gefühl haben, es ist so weit, dann sagen wir Ihnen das. Auch, wenn Sie das vielleicht gar nicht hören wollen.

Bei der Einschläferung selbst bemühen wir uns um einen sanften Weg. Wenn möglich, legen wir einen Venenkatheter - ein kleiner Pieks - und geben darüber ein Narkosemittel; das Tier gleitet rasch in tiefste Narkose. Die nachfolgende Dosis schaltet dann schnell und sanft alle Körperfunktionen aus. Kein blöder Werbetext: Die meisten Tiere bekommen irgendwie ein verklärtes Gesicht, sie lächeln beinahe, wenn sie rübergehen.

Wir wollen, dass unsere Patienten ein würdiges Ende finden. Wer sein Tier selbst bestatten will, bekommt unsere Unterstützung. Ansonsten vermitteln wir zu einem vertrauenswürdigen Tierkrematorium  oder zu einem Tierfriedhof. (Die Abdeckerei - leider immer noch bei vielen Praxen der Standard! - kommt bei uns gar nicht in Frage.)

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